Schwere Zeiten für Schwarzgeld

Steuerbetrüger können Schwarzgeld in immer weniger Fluchtburgen anlegen. Von Januar 2016 an wollen 50 Staaten Daten über neue Konten erheben und diese Informationen vom September 2017 an untereinander austauschen. Das Abkommen dazu unterzeichnen diese "Frühanwender" morgen auf einer Konferenz in Berlin, wie der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Martin Jäger, mitteilte.

Es ziehen allerdings noch mehr Staaten mit. Unterstützt werde der steuerliche Informationsaustausch von insgesamt 65 Staaten, darunter auch von Finanzzentren wie der Schweiz und Singapur, sagte Jäger. "Die unmissverständliche, klare Botschaft dieser Konferenz wird sein: Steuerhinterziehung lohnt sich nicht mehr. Damit ist es nun vorbei."
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