Selbstmordattentäter reißt 50 Menschen mit in den Tod
Anschlag erschüttert Pakistan

Beim schwersten Anschlag seit Monaten sind in Pakistan mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, als sich ein Selbstmordattentäter am Sonntag in einer Menschenmenge in der Kleinstadt Wagah an der pakistanisch-indischen Grenze in der Nähe der Stadt Lahore an der Grenze in die Luft sprengte. Unter den Opfern waren auch Frauen und Kinder. Tausende Menschen hatten sich versammelt, um einer allabendlichen Fahnen-Zeremonie beizuwohnen. Bei dem Selbstmordattentäter soll es sich laut Polizei um einen Jugendlichen gehandelt haben, der einen Sprengsatz am Körper trug. Die sunnitische Jamaat ul Ahrar, eine Gruppierung der pakistanischen Taliban mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida, bekannte sich zu dem Attentat. "Es war unser Werk", sagte der Sprecher der Gruppe, Ehsanullah Ehsan, in einer Mitteilung.
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