Sirenen für Holocaust-Opfer

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben die Menschen in Israel und in Auschwitz der sechs Millionen Opfer des Holocausts gedacht. Wie jedes Jahr am Holocaust-Gedenktag heulten um 9 Uhr zwei Minuten landesweit die Sirenen. Die Menschen unterbrachen ihre Arbeit, Busse und Autos stoppten. In Auschwitz-Birkenau, dem größten der nationalsozialistischen Vernichtungslager, appellierten Holocaust-Überlebende beim "Marsch der Lebenden" vor rund 10 000 jungen Juden aus aller Welt, die Opfer und das Leid nicht zu vergessen. Der israelische Rabbiner Meir Lau betonte: "Wir dürfen nicht vergessen und wir werden nicht vergeben."
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