Sondertreffen zur Flüchtlingskrise geplant
Gemeinsam handeln

Mit einem Sondertreffen der Justiz- und Innenminister am 14. September soll der heftige Streit in der EU um die Flüchtlingspolitik entschärft werden. Deutschland, Frankreich und Großbritannien dringen auf eine einheitliche Festlegung sicherer Herkunftsstaaten und den Aufbau von Aufnahmestellen für Flüchtlinge in Italien und Griechenland bis Jahresende.

"Die aktuelle Situation erfordert unverzügliches Handeln und Solidarität innerhalb Europas", unterstrich Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Sonntag in einer gemeinsamen Erklärung mit seinen Kollegen Bernard Cazeneuve (Frankreich) und Theresa May (Großbritannien). Allerdings wehrten sich Regierungsvertreter mehrerer EU-Staaten am Wochenende gegen Forderungen, ihre Länder sollten mehr Flüchtlinge aufnehmen und Voraussetzungen für ein gemeinsames europäisches Vorgehen schaffen. Großbritannien stellte die Arbeitnehmer-Freizügigkeit gleich mit in Frage. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon lud für den 30. September zu einen Flüchtlingsgipfel nach New York ein. In Griechenland kamen am Wochenende erneut Tausende Flüchtlinge auf Booten an, die von der türkischen Küste in See gestochen waren.
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