Spanien
Regierungsbildung in Spanien in der Sackgasse

Auch Albert Rivera (links) von der liberalen Partei Ciudadanos (Bürger) hat dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy (rechts) eine Absage erteilt. Damit steht Rajoy noch immer ohne Koaltionspartner da. Bild: dpa

Madrid. Beim Versuch der Bildung der neuen Regierung droht Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy gut eine Woche nach der Parlamentswahl eine Pleite. Sowohl der Führer der linken Protestpartei Podemos (Wir Können), Pablo Iglesias, als auch Albert Rivera von der liberalen Ciudadanos (Bürger) verweigerten dem Chef der konservativen Volkspartei (PP) am Montag die Unterstützung. Bereits vor Weihnachten hatte Rajoy sich auch bei einem Treffen mit dem Chef der Sozialisten (PSOE), Pedro Sánchez, ein "Nein" eingehandelt. Eine große Koalition zwischen Konservativen und Sozialisten würde als einzige Zweiparteien-Allianz eine ausreichende Mehrheit der Sitze im Parlament erreichen. Falls Rajoy bei der Bildung einer neuen Regierung scheitern sollte, will sich Sánchez nach eigenen Angaben um ein Bündnis links der Mitte bemühen.

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