Staatsspitze im Jemen tritt zurück
Kurz notiert

Sanaa.(dpa) Der Jemen versinkt im Chaos. Wegen des andauernden Aufstands der Huthi-Rebellen hat zunächst die Regierung den Rücktritt erklärt, nur kurze Zeit später auch Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Das gab die scheidende Informationsministerin Nadia Sakaff am Donnerstag bekannt.

Obama meidet Netanjahu

Washington/Tel Aviv.(dpa) Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu besucht Anfang März Washington - doch Präsident Barack Obama will ihn nicht sehen. Der Besuchstermin liege zu nah an der israelischen Parlamentswahl am 17. März, teilte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates, Bernadette Meehan, am Donnerstag mit. Obama wolle nicht den Eindruck erwecken, die Wahl zu beeinflussen. Netanjahu hatte ohne Absprache mit Obama eine Einladung zu einer Rede vor dem US-Kongress angenommen und damit die US-Regierung brüskiert. Das Verhältnis zwischen Obama und Netanjahu gilt unter anderem wegen Differenzen um die Atom-Verhandlungen mit dem Iran als angespannt.

Kirchner: Es war keine Selbsttötung

Buenos Aires.(dpa) Argentiniens Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner ist in der Affäre um den mysteriösen Tod des Staatsanwaltes Alberto Nisman in die Offensive gegangen. Sie sprach von einer Kampagne gegen ihre Regierung, der auch der Ermittler zum Opfer gefallen sei. Sie zeigte sich in einem offenen Brief sicher, dass Nisman sich nicht selbst umgebracht hat.

Terrorverdächtige festgenommen

Düsseldorf/Karlsruhe.(dpa) Der Generalbundesanwalt hat in Nordrhein-Westfalen zwei weitere mutmaßliche islamistische Terroristen festnehmen lassen. Die beiden Syrien-Rückkehrer wurden nach Polizeiangaben am Donnerstagmorgen von Spezialeinheiten in ihren Wohnungen in Mönchengladbach und Herford gefasst. Sie leisteten keinen Widerstand. Hinweise auf konkrete Anschlagspläne gebe es nicht.
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