Streiks in Griechenland ausgeweitet
Unter Blockade

Athen. Kein Ende der Proteste gegen die geplante Rentenreform sowie Steuererhöhungen in Griechenland: Am Dienstag blockierten aufgebrachte Landwirte wichtige Straßenverbindungen sowie Grenzübergänge nach Bulgarien und zur Türkei. Auch Rechtsanwälte und Notare setzten ihren seit 15 Tagen dauernden Streik fort.

In der Hauptstadt Athen legten die Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Fahrer ihre Arbeit für fünf Stunden nieder. Die Regierung appellierte an die Opposition zu helfen, damit das Land vereint durch diese - für seine Zukunft wichtige Phase - geht. Am Mittwoch wollen Journalisten in einen 24-stündigen Streik treten. Für Donnerstag ist dann einer der größten Streiktage der vergangenen Jahre geplant: Dann wollen auch Staatsbediensteten, Seeleute, Tankwarte, Apotheker, Lastwagenfahrer, Ingenieure, Prokuristen und sogar Taxifahrer streiken. Auch zahlreiche Händler planen, ihre Geschäfte zu schließen.

Die Streikenden protestieren gegen die geplante Renten- und Steuerreform der Links-Rechts-Regierung. Demnach sollen Renten für neue Pensionäre künftig um durchschnittlich 15 Prozent gekürzt werden.
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