Stromtrassen als Ziel
Aiwanger warnt vor Terroranschlägen

München. Angesichts möglicher Terroranschläge auf die Energieversorgung fordern die Freien Wähler in Bayern eine dezentrale Energieversorgung ohne neue Höchstspannungsleitungen in Deutschland. "Es ist verantwortungslos, die Stromversorgung Süddeutschlands über riesige Stromleitungen vom Norden abhängig zu machen", sagte Parteichef Hubert Aiwanger der dpa in München. Bayern würde so wie ein Kind über die Nabelschnur an einer weit entfernten Energieversorgung hängen, Naturkatastrophen oder Terroranschläge könnten fatale Auswirkungen haben. Aiwangers Kritik basiert auf den jüngsten Vorschlägen und Warnungen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zur Versorgung der Menschen bei Terroranschlägen und Naturkatastrophen. Er könne sich vorstellen, dass auch Stromtrassen zum Ziel eines Angriffes werden könnten, hatte de Maizière bei der Vorstellung seines Konzeptes zur Zivilverteidigung in der vergangenen Woche gesagt. Stromtrassen wie "Südlink" und die "Südostpassage" seien mit ihren teils mehr als 70 Meter hohen Masten und Leitungen sehr verwundbar.

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