Studie: Kassen profitieren von Zuwanderern

In Deutschland lebende Ausländer zahlen insgesamt deutlich mehr Steuern als sie an Sozialleistungen vom Staat beziehen. Dies zeigt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Die 6,6 Millionen Menschen ohne deutschen Pass sorgten danach allein 2012 in den Sozialkassen für einen Überschuss von insgesamt 22 Milliarden Euro, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie. Im Schnitt zahlen Ausländer laut Studie pro Jahr 3300 Euro mehr Steuern und Sozialabgaben als sie an staatlichen Transferleistungen erhalten. Dieses Plus pro Kopf sei in den vergangenen zehn Jahren um über die Hälfte gestiegen.

Die Finanzierung der Flüchtlingshilfe ist unterdessen zwischen Bund und Ländern weiter umstritten. Die Länder lehnten am Donnerstag eine entsprechende Umwidmung von nicht abgerufenen Geldern aus dem Bund/Länder-Hilfsfonds für das Sommerhochwasser 2013 ab. Dies teilten die Ministerpräsidenten nach einer Sondersitzung in Potsdam mit. Es werden noch Anträge auf Fluthilfe erwartet.
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