Stuttgarter Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt schreibt zum Abschluss der Bischofssynode:

Dass das Gremium der Oberhirten auf die Lebenswirklichkeiten von heute und die Probleme der Katholiken mit der Lehre ihrer Kirche "gehört" hätte, spiegelt sich in den Abschlusspapieren nicht wider. Es stimmt, was Kardinal Reinhard Marx sagt, dass diese Themen auf gesamtkirchlicher Ebene erstmals "in voller Freiheit" diskutiert worden seien - was beschämend genug ist für eine Organisation, die den konkreten Menschen im Blick haben will. Aber die Folgen daraus lassen auf sich warten. "Halb voll" sei das Glas, beteuert Marx. Das klingt nach Zweckoptimismus.

Le Monde

Die französische Tageszeitung betont die Rolle des Papstes:

Auf der Familiensynode ... sind zahlreiche Spaltungen und Differenzen aufgetreten. Sie zeigen, dass Papst Franziskus bei jedem Fortschritt mit konservativen Gegenstimmen rechnen muss. Die Reform der Kirche ist also keineswegs gesichert. Doch Franziskus spricht von Barmherzigkeit statt mit Worten zu strafen, und er hat ein aufmerksames Ohr für alle, die bislang ins Abseits gedrängt wurden. Allein dadurch verankert er seine Kirche in den Realitäten dieses Jahrtausends. Darin ist er ein wahrhaft moderner Papst.

Kölner Stadt-Anzeiger

Die Zeitung kommentiert den Freikauf von Geiseln:

Eine humane Alternative gibt es nicht. Denn eine Regierung, die nicht zahlt, handelt kalt und unmenschlich. Theoretisch lässt sich leicht für oder gegen das Leben einer Geisel entscheiden. Aber wer wäre bereit, persönlich die Verantwortung zu übernehmen? Gleichzeitig gilt: Deutsche Bürger müssen mehr Eigenverantwortung übernehmen und Sicherheitshinweise von Botschaften ernst nehmen.
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