Stuttgarter Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt schreibt zum Bündnis für Klimaschutz zwischen den USA und China:

Die Einigung von Peking ist freilich kein Anlass, nun einem neuen Wunderglauben zu verfallen. Der Weg zu einem substanziellen Klimaabkommen bleibt schwierig. Und natürlich sind die Zusagen zur Reduzierung der Treihausgasemissionen, die die USA und China gemacht haben, in ihrer Substanz zu gering. Das globale Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu beschränken, ist damit noch keineswegs in greifbare Nähe gerückt.

Münchner Merkur

Die Zeitung kommentiert das Gutachten der Wirtschaftsweisen:

Der Mindestlohn sei noch gar nicht in Kraft, also könne er gar nicht mitverantwortlich sein für den Konjunkturknick, blaffte die Kanzlerin sichtlich missvergnügt die Professoren an. Da unterschätzt sie das Kalkül global agierender Investoren. Bei ihnen ist seit dem Start der Großen Koali tion eine glasklare Botschaft angekommen: Deutschland fühlt sich so stark, dass es die Belastbarkeit seiner Wirtschaft austesten zu können glaubt. Energiewende, Mütterrente, Rente mit 63, Mindestlohn - alles schön. Aber es verteuert made in Germany. Neue Werke werden dann halt woanders eröffnet. Leider ist es im Merkelwunderland Mode geworden, Warnungen der Ökonomen als das übliche Genörgel oder - schlimmer - als Missgunst gegenüber Rentnern und Geringverdienern zu denunzieren.

Die Zeit

Die Wochenzeitung aus Hamburg meint zum Thema Sterbehilfe:

Einige Politiker reden gerade so, als würde in Berlin mindestens gegen die Mafia mobilisiert. ... Dabei debattiert der Deutsche Bundestag an diesem Donnerstag bloß über eine Reform, die sich die Mehrheit der Bürger seit vielen Jahren wünscht: Für schwer kranke Menschen, die bei vollem Bewusstsein sind, soll es einfacher werden, das eigene Leben zu beenden.
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