Stuttgarter Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt schreibt zur Wahl in Griechenland:

Die bisherigen Regierungspar-teien schreckten davor zurück, sich mit der eigenen Klientel und den Oligarchen im Lande anzulegen. Das kann nun ein Neuling, zumal mit einem so klaren Regierungsauftrag, schaffen. Ausgerechnet Tsipras könnte also einen radikalen Umbau der griechischen Strukturen einleiten, der nötig ist, um Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Landes für Investoren zu steigern.

El País

Die spanische Zeitung meint zum selben Thema:

Die Wahl in Griechenland zeigt, dass die demokratischen Strukturen in Europa funktionieren. Sie erlauben den Sieg von nicht konventionellen Parteien. Griechenland bleibt ein Mitglied der europäischen Familie, auch wenn die neue Führung keinem der etablierten Lager der Konservativen und der Sozialdemokraten angehört. Die EU-Verbündeten nehmen den Wahlausgang, auch wenn er ihnen nicht gefällt, als etwas Normales hin.

Guardian

Das britische Blatt meint:

Jetzt wird sich entscheiden, ob die neue griechische Regierung sich mit ihren Kreditgebern auf neuer Grundlage einigen kann. Ein erfolgreiches Ergebnis wird hauptsächlich von Deutschland abhängen, wo man immer noch meint, dass die Euro-Zone nur mit der finanzpolitischen Rechtschaffenheit weiterleben kann, die das Erdbeben in Griechenland herbeigeführt hat. Für Angela Merkel wird das nicht einfach.

Lidove noviny

Die Zeitung aus Prag schreibt:

Die Griechen machen einen undankbaren Eindruck. Der Wahl-triumph der Syriza bedeutet nichts anderes, als dass sie die Fürsprachen aus Brüssel und die Anstrengungen ihrer Regierung nicht zu schätzen wussten. Der europäische Rat, "richtig zu wählen", konnte kaum bedeuten, denjenigen den Rücken zu zeigen, die hartnäckig versuchen, Griechenland über Wasser ... zu halten. Es ist ein warnender Fingerzeig: Extremisten könnten auch andernorts in Europa Erfolg haben.
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