Stuttgarter Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt schreibt zum Mindestlohn:

Das Zurückweichen von Arbeitsministerin Nahles ... ist ein Signal, dass die Bundesregierung die Mindestlohn-Regelungen doch nicht als unumstößlich betrachtet - allem machtvollen Eintreten der SPD-Führung zum Trotz. ... Der Mindestlohn darf nicht wie Schweizer Käse durchlöchert werden. Wo sich aber etwa Aufzeichnungspflichten für die Betriebe als überzogen erweisen, könnten sie begrenzt werden.

Berliner Zeitung

Zum selben Thema:

Jobverluste am Arbeitsmarkt, wie sie von den Kritikern vorhergesagt wurden, lassen sich bislang nicht beobachten. Der Mindestlohn ist ein Mammutprojekt. Dass es bei dessen Start an der einen oder anderen Stelle ruckelt, kann nicht verwundern. Nun müssen pragmatische und dennoch wirksame Lösungen gefunden werden.

General-Anzeiger

Die Zeitung aus Bonn meint zur Lage in Griechenland:

So handelt eine Regierung, die einen innenpolitischen Schaukampf führen will. Diplomatisch geschickter und effizienter wäre es gewesen, solche Schritte in Verhandlungen einzubringen. Jetzt kann die Euro-Gruppe nichts anderes tun, als die offene Brüskierung zurückzuweisen. Aus dem Eklat droht eine Krise zu werden. Den Preis für diese Eskalation werden am Ende die Griechen zahlen.

Kölner Stadt-Anzeiger

Die Zeitung meint zur Krise der Pegida-Bewegung:

Die brachiale Weise, wie sich das Pegida-Organisationsteam jetzt zerlegt hat, ist ein Beleg dafür, wie gut es war, die führenden Pegida-Köpfe nicht als Gesprächspartner zu hofieren. Doch niemand, wirklich niemand sollte glauben, damit hätten sich alle Probleme erledigt. Gegen Politikverdrossenheit hilft nur das Gespräch.
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