Stuttgarter Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt schreibt zum deutsch-französischen Treffen in Berlin:

Das nennt man Chuzpe: Frankreich steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand, doch die Politik gibt sich selbstbewusst. Wenn Paris schon spart, soll Deutschland ein Investitionsprogramm im Volumen von 50 Milliarden Euro auflegen, ließen der französische Finanzminister Michel Sapin und der Wirtschaftsminister Emmanuel Macron wissen. ... Doch die Initiative endete als Rohrkrepierer.

Landeszeitung

Das Lüneburger Blatt meint zum Vorstoß aus Paris:

Es muss schlimm stehen um die stolze Grande Nation, wenn das einzige Konzept für den Weg aus der Krise die Hoffnung auf die Fleischtöpfe des deutschen Nachbarn ist. Zwar ist es richtig, dass sich die deutsche Wirtschaftskraft weniger im schulmeisternden Spardiktat zeigen sollte als im aktiven Wirken gegen Europas Krise. Doch Frankreichs Problem ist nicht Deutschlands Stärke. Frankreichs Problem ist eine über Jahrzehnte verkrustete Struktur in den Händen einer Politkaste, die auf ihren Eliteschulen zwar das Netzwerken lernt, nicht aber das Entscheiden.
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