Süddeutsche Zeitung
Pressestimmen

Das Blatt schreibt zur Kandidatur von Hillary Clinton und Jeb Bush:

Amerika muss im Jahr 2016 wählen: Wie viel militärische Intervention möchte sich das Land leisten? Wie nimmt es seiner Mittelschicht die Existenzangst? Wie geht es mit Einwanderern um? Mehr als alles aber könnte das Gefühl entscheiden, wer den USA neue Energie und Ideen verspricht: eine ganz neue Marke - oder eine alte, die unter Verrenkungen abermals ihr Logo geändert hat.

Independent

Die britische Zeitung meint zur Bewerbungsrede von Jeb Bush:

Bei Wahlen in den USA zählt die Symbolik vielleicht mehr als sie sollte. Im Miami Dade College, wo Jeb Bush sich zum Kandidaten für das Präsidentenamt erklärte, kam diese Symbolik voll zur Geltung. Im Dade College identifizieren sich zwei Drittel der Studenten als US-Amerikaner lateinamerikanischer Herkunft. Viele andere stammten aus Kuba, Kolumbien, Venezuela oder Peru. Bush erklärte ihnen und ihren Mitbürgern, dass er die soziale Mobilität vertritt, für sie ebenso wie für viele andere Bevölkerungsgruppen. Das ist eine starke, erfolgversprechende Botschaft.

Der Tagesspiegel

Die Berliner Zeitung kommentiert das Duell Clinton-Bush so:

Jeb muss die Erinnerung an die ungeliebte Amtszeit seines Bruders George W. weit weg von sich halten, muss immer wieder betonen, dass er "his own man" ist: ein Politiker aus eigenem Recht, der an seiner Bilanz als Gouverneur von Florida gemessen werden will. Ähnlich Hillary. Ihr bestes Argument ist nicht Ehemann Bill, sondern die Emanzipationsbotschaft, die sie mit ihrer Kandidatur verbindet. Wenn Hillary oder Jeb die Wahl gewinnen, dann mindestens so sehr trotz ihrer Familie wie dank dieser Familie.
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