Südwest Presse
Pressestimmen

Die in Ulm erscheinende Zeitung schreibt zum Klimagipfel:

Ob er scheitert oder ob er glückt: historisch wird der Gipfel von Paris in jedem Fall. Schon jetzt hat die Konferenz einen Rekord gebrochen. So viele Staatschefs sind noch nie zuvor an einem Ort zusammengekommen. Die Chance, die die Welt in diesen Tagen in Paris hat, kommt so schnell nicht wieder. An hehren Worten haben es die Staatschefs beim Auftakt nicht fehlen lassen. Aber wenn die UN-Konferenz von Paris nicht nur eine Fußnote der Geschichte bleiben soll, müssen den Worten Taten folgen. Die Staaten müssen liefern.

Sächsische Zeitung

Auch die in Dresden erscheinende Zeitung kommentiert das Thema:

Politik ist bekanntlich "das Bohren dicker Bretter". Und in der Klimapolitik wird schon ganz schön lange gebohrt. Es ist unheimlich viel geforscht, überlegt und konzipiert worden. Im Grunde weiß man heute, wie es gehen könnte ... Es gehören viel Überzeugungskraft, großer Wille, diplomatischer Druck, technischer Fortschritt und eine hübsche Summe Geld dazu. Aber es ist nicht unmöglich, das Ziel zu erreichen und die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Nebenbei könnte die Weltgemeinschaft mal beweisen, dass sie tatsächlich eine Gemeinschaft ist, die gemeinschaftliche Probleme löst.

Tagesspiegel

Zur AfD merkt die in Berlin erscheinende Zeitung an:

Wenn die AfD eine ernsthafte Bedrohung ist, dann muss auch die Antwort auf sie ernsthaft sein und kann nicht in erster Linie aus rhetorischer Dramatisierung bestehen. Klar ist aber auch, dass das Vertrauen in die Flüchtlingspolitik der Regierung steigen muss, soll der Aufstieg der AfD gestoppt werden. Deutschland würde sonst das erleben, was viele europäische Staaten schon kennen: die Etablierung einer rechtspopulistischen Partei.
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