Syrisches Regime stimmt Waffenruhe zu
Assad lenkt ein

Damaskus. Auch nach der Zustimmung des syrischen Regimes zu einer Waffenruhe herrschen Zweifel an einem baldigen Ende der Gewalt in dem Bürgerkriegsland. Das Regime in Damaskus erklärte am Dienstag, es akzeptiere die von den USA und Russland ausgehandelte Feuerpause, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete. Rebellenvertreter äußerten jedoch große Skepsis. "Es ist unmöglich, diese Waffenruhe umsetzen", sagt Sami Obeid von Dschaisch al-Mudschhidin.

Die USA und Russland hatten sich am Montag auf eine Waffenruhe geeinigt, die am Samstag, 0 Uhr Ortszeit (26. Februar, 23 Uhr MEZ), beginnen soll. Alle Konfliktparteien sollten bis Freitagmittag erklären, ob sie die Bedingungen annehmen. Es ist der zweite Versuch der internationalen Gemeinschaft, eine Feuerpause zu erreichen, nachdem ein erster Anlauf vergangene Woche gescheitert war. Aus Teheran kam die Zusage, bei der Einhaltung der Feuerpause in Syrien zu helfen. Die Waffenruhe soll den Weg ebnen für die Wiederaufnahme der Anfang Februar ausgesetzten Genfer Friedensgespräche.

Ausgenommen von der Feuerpause sind die Terrormiliz IS und die Al-Nusra-Front, syrischer Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida. Syrien und sein Verbündeter Russland betrachten allerdings noch andere Rebellen als Terrororganisationen. Die Türkei behielt sich das Recht auf Angriffe auf die kurdischen YPG-Milizen vor
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