Täter bereits ein Dutzend Mal straffällig geworden
Alleinerziehende Mutter von Stalker bedroht

Symbolbild: dpa
Weiden. Am Mittwoch alarmierte eine 32-jährige, alleinerziehende Mutter, die im Osten der Stadt Weiden wohnt, die Polizei. Sie gab an, ein Stalker belästige ihre Tochter und habe das Gartentor beschädigt. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Der Unbekannte entfernte sich vor dem Eintreffen der Polizeibeamten. Eine Fahndung verlief erfolglos. Die Frau erzählte der Polizei bei der Anzeigenaufnahme, dass sich derartige Vorfälle seit Jahresbeginn mehrmals wöchentlich ereigneten. Es ist nach Angaben der Polizei nicht bekannt, ob und gegebenenfalls wie sich der Stalker und die 32-Jährige kennengelernt haben.

"Die Art und Weise der Belästigungen nahm im Verlauf der vergangenen Wochen immer drastischere Formen an", berichtet Polizeihauptkommissar Karl Gaach. Der Mann drohte der Weidenerin, „dass er ihr ein Messer in den Bauch stecken würde“. Mittlerweile wurde der Täter ermittelt. Es handelt sich um einen aus Südasien stammenden 20-Jährigen, der in Nürnberg wohnen soll. Der junge Mann lebe schon das dritte Jahr in Deutschland, heißt es im Polizeibericht. Bereits zwei Monate nach seiner Einreise sei er das erste Mal straffällig geworden.

Mittlerweile habe der Mann er das erste Dutzend Straftaten voll. Die Delikte reichten von räuberischer Erpressung über vorsätzliche Körperverletzung bis zu exhibitionistischen Handlungen, so die Polizei. Zunächst wurde dem jungen Mann die Abschiebung angedroht, mittlerweile wurde ihm eine Duldung ausgestellt.
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