Tagesspiegel
Pressestimmen

Die Berliner Zeitung schreibt zur griechischen Schuldenkrise:

Das ist sie nun, die entscheidende Woche. Nicht? Doch! Diese Woche Donnerstag wird sich weisen, ob Griechenland im Euro bleibt oder in eine andere Währung ausweicht. Diese Entscheidung nicht zu erleiden, weil sie durch griechisches Handeln auf einen fällt, sondern sie selbst aktiv zu fällen, also einen Endpunkt zu setzen - das ist das Ultimative dieser Tage. Es ist für die gesamte Eurogruppe gut. Was etwas darüber aussagt, worum es sich hier handelt: um eine politische Entscheidung. Vor allem.

Neue Zürcher Zeitung

Das Blatt meint zu den Bemühungen der Kanzlerin, Griechenland in der Eurozone zu halten:

Die häufigen Telefonate und Treffen Merkels mit dem griechischen Regierungschef haben auch noch einen anderen Grund. Auf keinen Fall soll in Europa und vor der Weltöffentlichkeit der Eindruck entstehen, Deutschland sei schuld an den unabsehbaren Folgen eines möglichen "Grexit". Allein schon deshalb wird Merkel bis zur letzten Minute darum kämpfen, Griechenland auf irgendeine Weise doch noch im Euro zu halten. In der politischen Klasse Berlins schließt man nicht aus, dass sich nach einem Staatsbankrott eine starke antideutsche Stimmung in Griechenland entwickelt.
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