Taliban greifen Reisegruppe in Afghanistan an

Kabul. Bei einer Abenteuer-Busreise durch Afghanistan sind zwölf Touristen von den Taliban angegriffen worden. Die radikalislamischen Extremisten beschossen die Ausländer im Bezirk Chescht-e Scharif in der Westprovinz Herat. Fünf Touristen seien leicht verletzt worden, sagte der Sprecher des Gouverneurs am Donnerstag. Nach seinen Angaben handelt es sich um sechs Briten, drei Amerikaner, zwei Schotten und einen Deutschen. Der Deutsche blieb unverletzt, wie das Auswärtige Amt mitteilte. Die Taliban bekannten sich am Abend zu dem Angriff und behaupteten, 18 Ausländer getötet zu haben. Nach Angaben eines Armeesprechers waren die Touristen auf dem Weg von eher friedlichen zentralafghanischen Provinz Bamian in die westafghanische Provinz Herat, als der Beschuss begann.

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