Terrorangriff erschüttert Kenia

Wer nicht aus dem Koran vorlesen konnte, musste sterben: Islamistische Kämpfer haben im Nordosten Kenias einen Reisebus überfallen und mindestens 28 Menschen erschossen. Eine Gruppe der somalischen Al-Shabaab-Miliz habe den Bus am Samstag im Dorf Arabia im Bezirk Mandera in ihre Gewalt gebracht, sagte ein Behördensprecher.

Sie hätte den Bus zur somalischen Grenze gefahren und jeden erschossen, der nicht in der Lage war, Verse aus der Heiligen Schrift des Islams zu lesen. In Mandera gab es zuletzt immer wieder Anschläge von Al-Shabaab. Kenia unterstützt die somalische Regierung im Kampf gegen die Terroristen, die mit dem Terrornetz Al-Kaida verbündetet sind. In Kenia sind Christen in der Mehrheit, schätzungsweise jeder Fünfte ist Muslim.
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