Terrorismus
Tote bei Explosion in Kabul

Kabul. Bei einem der schwersten Anschläge der vergangenen Jahre in Afghanistans Hauptstadt Kabul sind mindestens 40 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden. Ein Attentäter habe im Herzen der Stadt eine Autobombe gezündet und so zahlreiche Menschen in den Tod gerissen, sagte Polizeisprecher Basir Mudschahid am Dienstag. Ein weiterer Angreifer lieferte sich nach der Explosion nahe dem Verteidigungsministerium ein Feuergefecht mit afghanischen Sicherheitskräften. Zu dem Attentat bekannten sich die radikal-islamischen Taliban. Der Sprengstoff sei in einem Lastwagen versteckt gewesen, hieß es. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der Verletzten in den Stunden nach dem Anschlag auf 327.

Vier Wochen nach den verheerenden Anschlägen von Brüssel gibt es unterdessen neue Terrorwarnungen. Es gebe Informationen, wonach Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nach Europa geschickt wurden, teilte die zentrale Einrichtung zur Bewertung der Terrorbedrohung (Ocam) am Dienstag in Brüssel mit. Auf der Ferieninsel Mallorca nahm die spanische Polizei einen mutmaßlichen IS-Anhänger fest, der in engem Kontakt zu IS-Anführern in Syrien gestanden haben soll.
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