The Sunday Times
Pressestimmen

Die britische Sonntagszeitung kommentiert die wichtigsten Aufgaben für den wiedergewählten Premier David Cameron:

Cameron hat sich nach seinem Sieg großherzig gezeigt und hat versprochen, "für ein Vereinigtes Königreich und für eine Nation" zu regieren. Er hat nicht ausdrücklich zugesichert, Zwist und Streit in Harmonie zu verwandeln, so wie es (die frühere Premierministerin) Thatcher 1979 getan hatte, doch die Schwierigkeiten auf dem Weg sind ihm völlig klar. Er muss eine dauerhafte Lösung finden, um Schottland in der Union zu halten, und er muss Wohlstand in die verbleibenden Labour-Hochburgen im Norden und in Wales bringen.

Guardian

Die britische Zeitung meint zur Niederlage der Labour-Opposition in Großbritannien:

Labour muss es wieder lernen, mit einer Stimme so zu reden, dass der einzelne Bürger sich angesprochen fühlt, und das im ganzen Land. Labour sollte jetzt keine Zeit damit verschwenden, in sich zu gehen und Fehler zu analysieren, sondern sollte politische Leitlinien entwerfen, die einen Rundfunkhörer oder einen Fernsehzuschauer aufhorchen lassen würden, auch wenn er nur halb zuhört.

Westfalenpost

Die Zeitung aus Hagen schreibt zu Wahl in Großbritannien:

Die Europäische Union steht vor dem Dilemma, den Briten entgegenzukommen (auch finanziell), sich am Ende aber nicht von ihnen auf der Nase herumtanzen zu lassen. Ein Brexit würde der EU schaden, sie aber nicht ins Wanken bringen. Falls aber auch noch Griechenland ausscheiden sollte, dürfte Europa schon mal langsam damit beginnen, über die Sinnfrage nachzudenken.
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