Trierischer Volksfreund
Pressestimmen

Die Tageszeitung kommentiert zum vereitelten Anschlag auf den Thalys-Zug von Brüssel nach Paris:

Rund 1600 mutmaßliche Islamisten sollen allein aus Frankreich nach Syrien und in den Irak gezogen sein, um für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat zu kämpfen. Bei ihrer Rückkehr dürften die meisten von ihnen zu allem bereit sein - wie Ayoub K. Gegen den Fanatismus solcher Einzeltäter hilft nur eines: Wachsamkeit. Und da ist jeder einzelne gefragt. Wie viel Eigeninitiative ausrichten kann, haben die "Helden des Thalys" eindrucksvoll gezeigt.

Kölner Stadt-Anzeiger

Die Zeitung aus Köln merkt an:

Nicht in jedem Zug sitzen für die Terrorabwehr ausgebildete Mitreisende, und bloße Nachahmung ist nur bedingt zu empfehlen. Das verhinderte Unglück ... gibt aber auch der Hoffnung Nahrung, dass Aufmerksamkeit helfen kann, eine Katastrophe zu verhindern.

La Croix

Die französische Zeitung meint:

Europa sieht sich nach diesem Anschlag im Thalys mit einer Art von Terrorismus konfrontiert, der kaum vorhersehbar ist. Einzelne schreiten fast spontan zur Tat, ohne Mitglieder einer Gruppe zu sein, die sie stützt.

Die Rheinpfalz

Die Zeitung aus Ludwigshafen schreibt zum Konflikt in Korea

Pjöngjang verlangt das Abbrechen der Propagandatiraden über die riesigen Grenzlautsprecher und will sie ansonsten mit Raketen abschießen. Seoul weigert sich und verlangt stattdessen eine Entschuldigung für einen blutigen Grenzzwischenfall mit Landminen. Gemessen an früheren Spannungen an der auch heute noch gefährlichsten Grenze der Welt klingt das wie eine Petitesse.
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