Truppe länger in der Türkei

Die Bundeswehr bleibt länger als geplant in der Türkei. Das Bundeskabinett verlängerte am Mittwoch die deutsche Beteiligung am Nato-Einsatz entlang der Grenze zum Bürgerkriegsland Syrien um ein weiteres Jahr. Derzeit sind in der Stadt Kahramanmaras etwa 250 deutsche Soldaten stationiert. Ziel des Einsatzes ist es, den Nato-Partner gegen Raketenangriffe aus Syrien zu schützen. Die Bundeswehr beteiligt sich daran seit Anfang 2013. Der Verlängerung muss jetzt noch der Bundestag zustimmen, was angesichts der klaren Mehrheit der großen Koalition als Formsache gilt. Das neue Mandat soll nun bis zum 31. Januar 2016 laufen. Ansonsten hätten die Bundeswehreinheiten mit dem Abwehr-System "Patriot" zum Monatsende abziehen müssen.
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