TTIP: nächste Runde läuft

Die Chefunterhändler der EU und der USA beraten seit Montag wieder über das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP. Der US-Vertreter Dan Mullaney und sein europäisches Gegenüber Ignacio Garcia Bercero wollten laut Diplomaten in Brüssel unter anderem über Regelungen für die Autobranche, den Energiemarkt oder Kosmetik- und Pharmaunternehmen sprechen. Schnelle Fortschritte werden EU-Kreisen zufolge beim Thema Zusammenarbeit in Regulierungsfragen erwartet. Ein abgestimmter gemeinsamer Textvorschlag könnte demnach kurz nach der Verhandlungsrunde Ende der Woche fertig sein.

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, pochte auf eine engere Abstimmung zwischen EU-Kommission und US-Regierung bei der Entwicklung von Regulierungen und Normen. "Dadurch lassen sich künftig neue Handelsbarrieren vermeiden", sagte er. Ein durchgesickerter europäischer Entwurf sieht nach Inkrafttreten des Abkommens regelmäßige Gespräche mit amerikanischen Regulierern vor. Ziel der Unterredungen sei die Angleichung von Gesetzen, die den Handel betreffen.
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