Übereinstimmung bei Umweltthemen
CDU und CSU einig

Hamburg. Anders als in der Flüchtlingsfrage sind sich CDU und CSU bei den Themen Umwelt und Ressourcenknappheit weitgehend einig. Beim zweiten von sechs gemeinsamen "Deutschlandkongressen" zur Entwicklung der Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017 betonten sowohl CSU als auch CDU, dass der Mensch in Umweltfragen nicht bevormundet werden dürfe.

"Wir versuchen den Menschen in unserem sehr christlich fundierten Menschenbild ... so weit zu überzeugen, dass das Positive und das Gemeinverantwortliche bei ihm die Oberhand bekommt", sagte Agrarminister Christian Schmidt (CSU) am Montag. CDU-Vize Julia Klöckner sagte: "Der Klimawandel zeigt schon heute eine zerstörerische Kraft, Luft und Boden sind vielerorts sehr stark belastet und die Schätze unserer Ozeane sind durch Vermüllung bedroht." Zudem sei der Ressourcenverbrauch viel zu hoch. Werde dem nicht entgegengesteuert, müsse mit noch mehr Flüchtlingen gerechnet werden.

Weitere Treffen der Schwesterparteien sind am 1. Oktober in München (Innovation und Digitalisierung), am 15. Oktober in Frankfurt (Europa), am 2. November in Bonn (Bevölkerungsentwicklung und Migration) sowie zum Abschluss am 7. November in Berlin zum Thema "Innere und äußere Sicherheit" vorgesehen.
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