Umfrage vor Länder-Wahlen: SPD und CDU stürzen ab
Erhebliche Verluste

Berlin/Schwerin. Bei den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern (4. September) und Berlin (18. September) zeichnen sich erhebliche Verluste für die Regierungsparteien SPD und CDU ab. Dies ergaben Umfragen für die "Bild"-Zeitung. In beiden Bundesländern wäre die SPD aber die stärkste Partei und hätte damit gute Chancen, weiterhin den Regierungschef zu stellen.

In Mecklenburg-Vorpommern stürzte die SPD von 35,6 Prozent vor fünf Jahren auf 24 Prozent ab. Die Partei läge damit laut Umfrage nur noch knapp vor der CDU, die wieder auf 23 Prozent kommen könnte. Der dritte Platz ist zwischen der Linken (19 Prozent, zuvor 18,4) und der AfD umstritten. Die AfD wäre mit 19 Prozent erstmals im Landtag vertreten. Die Grünen zögen trotz leichter Verluste mit 6 Prozent (zuvor 8,7 Prozent) wieder in den Landtag ein. Bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl käme die SPD nur noch auf 23 Prozent (Wahl 2011: 28,3 Prozent). Die CDU erreichte nur noch 18 Prozent nach 23,4 Prozent. Sie läge damit noch hinter den Grünen mit 19 Prozent (2011: 17,6 Prozent), aber vor den Linken mit 15 Prozent (vorher 11,7 Prozent). Die AfD wäre mit 14 Prozent erstmals im Abgeordnetenhaus vertreten.
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