Umfragen lassen Wechsel bei Landtagswahlen erwarten
AfD gleichauf mit SPD

Stuttgart/Mainz/Magdeburg. Bei den Landtagswahlen am 13. März droht den Regierungen in Stuttgart und Mainz die Abwahl. In Magdeburg landet die rechtspopulistische AfD nach einer Umfrage von Infratest dimap vor der SPD. Die Forscher befragten in den drei Ländern zwischen dem 29. Februar und dem 2. März jeweils mehr als 1000 Wahlberechtigte.

Für CDU und SPD in Baden-Württemberg sagt Infratest dimap ein Debakel vorher. Die Umfrage sieht die Union bei 28 Prozent und damit erstmals unter der Marke von 30 Prozent. Die SPD kommt auf 13 Prozent und liegt gleichauf mit der AfD. Stärkste Kraft sind nach den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen die Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit 32 Prozent. Grüne und SPD, die seit fünf Jahren regieren, hätten keine Mehrheit mehr.

In Rheinland-Pfalz könnte es weder - wie bisher - für ein rot-grünes noch ein schwarz-gelbes Bündnis reichen. Die CDU kam auf 36 Prozent, die SPD landete bei 34 Prozent. Die AfD verbuchte 9 Prozent, die Grünen kamen auf 7 Prozent. Auf die FDP entfielen 5 Prozent.

In Sachsen-Anhalt landete die AfD mit 19 Prozent vor der SPD (15 Prozent). Die CDU bliebe mit 31 Prozent stärkste Kraft. Damit wäre eine Fortsetzung von Schwarz-Roten möglich. Die Linke käme auf 21 Prozent, die Grünen auf 5,5 Prozent.
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