Umweltzonen sind überholt

Die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, hält Umweltzonen zur Verringerung der Belastung von Innenstädten mit Feinstaub für überholt. Diese seien ein wichtiges Instrument gewesen, um Feinstaub in großen Städten zu verringern, sagte sie am Sonntag im Deutschlandfunk. Jetzt entfalteten sie "aufgrund der Flottenerneuerung, die wir inzwischen vollzogen haben", keine Wirkung mehr. Es gebe nur noch wenige Autos, die die Abgasstandards nicht erfüllten und aus Innenstädten herausgehalten werden müssten. Erforderlich sei eine Politik, die auf eine Verlagerung auf umweltverträgliche Verkehrsträger wie Busse, Bahnen oder Fahrräder setzt, sagte Krautzberger.
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