Unionspläne zur Flexi-Rente
Kurz notiert

Berlin.(dpa) Bei flexiblen Übergängen in die Rente müssen nach dem Willen der Unionsfraktion zusätzliche finanzielle Belastungen vermieden werden. Ihr arbeitsmarktpolitischer Sprecher Karl Schiewerling (CDU) erklärte am Mittwoch in Berlin: "Dafür wollen wir keine neuen Steuergelder in die Hand nehmen, und es darf auch nicht zu zusätzlichen erheblichen Belastungen der Rentenkasse kommen, die beitragsrelevant werden könnten." Laut "Saarbrücker Zeitung" hat sich die Union auf ein Modell zur Flexi-Rente verständigt. Danach regen CDU und CSU an, dass Beschäftigte mit einer vollen Rente ihre Altersbezüge steigern können, wenn sie weiter selbst Beiträge dafür zahlen.

Einheitsbeutel für den Bioabfall

Berlin.(dpa) Seit Januar gilt eine bundesweite Sammelpflicht für Biomüll - aber Entsorger klagen immer wieder über Plastikreste durch die zur Entsorgung verwendeten Tüten. Um Abhilfe zu schaffen, sollen kompostierbare Beutel künftig für Bürger wie Entsorger besser erkennbar sein. Sie sollen alle mit einem "Keimling"-Symbol und Hinweisen wie "überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen" und "industriell kompostierbar" bedruckt werden. Die entsprechende DIN legt fest, dass diese Beutel binnen zwölf Wochen zu 90 Prozent abgebaut sein müssen - der Verbund kompostierbare Produkte betont aber, dass die Beutel in der Regel meist schneller komplett verrotten.

Mehr Hinrichtungen in Saudi-Arabien

Riad.(dpa) Die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Ein prominenter Aktivist wurde nach Angaben von örtlichen Menschenrechtlern zu zehn Jahren Haft verurteilt - wegen Verleumdung des Königreichs. Die Organisation Amnesty International meldet zudem eine drastische Zunahme der Hinrichtungen im Land. Bereits 44 Menschen seien seit Anfang des Jahres exekutiert worden, viermal so viele wie im gleichen Zeitraum 2014.
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