US-Angriff galt Al-Kaida-Terroristen in Pakistan
Rakete tötet Geiseln

Die USA haben bei einem Drohnenangriff gegen das Terrornetzwerk Al-Kaida in Pakistan wegen eines Geheimdienstfehlers versehentlich zwei Geiseln getötet. Bei dem Einsatz im Januar kamen der Amerikaner Warren Weinstein und der Italiener Giovanni Lo Porto ums Leben, der für die Deutsche Welthungerhilfe arbeitete. Das teilte US-Präsident Barack Obama am Donnerstag mit. Er übernehme die volle Verantwortung und entschuldige sich bei den Familien der Opfer. "Ich bereue zutiefst, was passiert ist", sagte Obama. Der US-Präsident erklärte nicht ausdrücklich, wie die Männer ums Leben kamen. Medien berichteten übereinstimmend von einem Raketenangriff mit einem unbemannten Flugzeug. Laut Obama habe die CIA den Al-Kaida-Stützpunkt viele Hundert Stunden ausgespäht, ohne zu ahnen, dass die Geiseln dort gefangen waren. Man müsse aus diesem Fehler lernen.
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