US-Medien zurückhaltend

In den USA haben die europäischen Aufrufe zum Nachdrucken der "Charlie Hebdo"-Karikaturen eine Debatte ausgelöst. Führende Printmedien haben den Inhalt der Karikaturen kritisiert. Die "New York Times" teilte mit, sie veröffentliche kein Material, das "bewusst gegen religiöse Sensibilitäten verstoßen will". Die Nachrichtenagentur AP und TV-Sender wie CNN übten ebenfalls starke Zurückhaltung, vielfach wurden Bilder von "Charlie Hebdo" verpixelt. Für die "Washington Post" erklärte Chefredakteur Martin Baron, sein Blatt nehme Abstand von Material, das "demonstrativ, absichtlich oder unnötigerweise Mitglieder religiöser Gruppen beleidigt".
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