US-Vorwahlen
Sanders setzt Clinton zu

Frankfort. Im US-Vorwahlkampf setzt der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders der Favoritin Hillary Clinton weiter zu. Der 74-Jährige gewann in der Nacht zum Mittwoch die Vorwahl im Bundesstaat Oregon. Bei der Abstimmung in Kentucky lieferten sich die beiden ein sehr enges Rennen: Zwar holte die frühere Außenministerin nach Angaben von Kentuckys Staatssekretärin Alison Lundergan Grimes aller Voraussicht nach den Sieg - aber wohl nur mit hauchdünnem Vorsprung.

Der große Aufwand für die Vorwahlen hält Clinton davon ab, sich auf dem Weg zur Präsidentschaftskandidatur auf Trump zu konzentrieren. Enge Rennen gegen Sanders sind mathematisch folgenlos, aber schlecht für den Schwung ihrer Kampagne und ihr angekratztes Image. Es war erwartet worden, dass das Rennen bei den Demokraten eher entschieden sein wird. Sanders hat angekündigt, bis zum Schluss im Rennen bleiben zu wollen. Er könnte eine Kampfabstimmung auf dem Parteitag im Juli suchen.
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