US-Wahlkampf: Die Entscheidung naht
Erbitterter Endspurt ums Weiße Haus

Die Schlammschlacht zwischen Hillary Clinton und Donald Trump geht zu Ende. Die Entscheidung naht. In den landesweiten Umfragen liegt Clinton mit zwei Prozentpunkten vorn, doch das muss nichts heißen.

Washington. Die USA und die Welt stehen vor einem Herzschlagfinale: Die Demokratin Hillary Clinton ging an diesem Dienstag als Favoritin in den Tag der Präsidentschaftswahl - aber ein Sieg gegen den Republikaner Donald Trump war keineswegs gewiss. Dem Ausgang der Wahl wird weltweit entgegengefiebert. Die Sorge vor einem Sieg Trumps war groß, vor allem in Europa.

Beide Kandidaten legten am Montag noch einmal einen Sprint durch wichtige Staaten hin. Clinton wollte am Abend in Pennsylvania mit Präsident Barack Obama, First Lady Michelle Obama und anderen prominenten Unterstützern auftreten. Trump plante Reden in Florida, North Carolina, Pennsylvania und New Hampshire. Umfragen am Montag zeigten Clinton landesweit vorne. Das Portal RealClearPolitics, das seit Monaten einen Querschnitt aller Umfragen erhebt, sah die 69-Jährige mit zwei Punkten in Front. Letztendlich kommt es aber auf eine Reihe von besonders umkämpften Staaten an, darunter Florida, Pennsylvania und New Hampshire. In einigen wenigen Staaten hatte sich das Gewicht zuletzt etwas zugunsten von Trump verschoben.

Entscheidend ist am Ende nicht die absolute Stimmenzahl, sondern die Zahl der Wahlmänner. Die Mehrheit liegt bei 270. Clinton habe 203 sicher, Trump 164, und 171 seien noch nicht zuzuordnen, errechnete RealClearPolitics.

Mit Spannung wurde erwartet, wie Trump auf das Ergebnis der Wahl reagiert. In der letzten Fernsehdebatte wollte er sich nicht darauf festlegen, ob er eine mögliche Niederlage anerkennen würde.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.