US-Wahlkampf
Die nächste Hürde heißt New Hampshire

Der demokratische Kandidat Bernie Sanders liegt laut Umfragen in New Hampshire vor Hillary Clinton. Bild: dpa

Concord. Mit den Vorwahlen im Bundesstaat New Hampshire wird heute in den USA die Auswahl der Präsidentschaftskandidaten fortgesetzt. Bei den Demokraten liegt Bernie Sanders in Umfragen deutlich vor Ex-Außenministerin Hillary Clinton. Der 74 Jahre alte Senator mit eher linken Programm kommt aus dem Nachbarstaat Vermont. Bei den Republikanern führt der umstrittene Milliardär Donald Trump vor Marco Rubio. Der Senator aus Florida wird nach seinem dritten Platz in Iowa als Kompromisskandidat gefeiert.

Bei den Vorwahlen sieben die beiden großen Parteien ihre Bewerber aus. Wen sie letzten Endes ins Rennen schicken, bestimmen Delegierte der Republikaner und Demokraten auf Nominierungsparteitagen im Sommer. Die Präsidentschaftswahl folgt am 8. November.

In Iowa im mittleren Westen war in der vergangenen Woche mit dem "Caucus" der Auftakt. Bei den Republikanern gewann der erzkonservative Senator Ted Cruz. Trump, der im Wahlkampf mit allen Konventionen des Geschäfts gebrochen hat, wurde Zweiter. Er hatte vorher in Umfragen geführt. Bei den Demokraten holte Ex-Außenministerin Hillary Clinton einen hauchdünnen Sieg; sie lag nur 0,2 Prozentpunkte vor Sanders.

Die frühen Staaten gelten als eine Art Testsystem. "Die politische Landschaft beider Parteien", schreibt Elaine C. Kamarck in ihrem Buch "Primary Politics", "ist voll mit den Leichen zuvor wahrscheinlicher Präsidenten, die in diesen frühen Staaten entweder nicht gewonnen oder diesen Test ausgelassen haben." Schon in der vergangenen Woche stiegen einige Bewerber aus dem Rennen aus.
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