USA attackieren Konvoi - Kämpfe in Kobane
Luftangriffe auf IS-Anführer

Medienberichten zufolge haben im Irak Kampfflugzeuge der USA in der Nacht zum Sonntag einen Konvoi mit IS-Anführern angegriffen. Dabei seien "viele" Extremisten, darunter zwei regionale Chefs, getötet worden, zitierte die "New York Times" einen irakischen Kommandeur und einen Sicherheitsbeamten.

Die Vereinigten Staaten kündigten zudem eine Verdoppelung ihrer Truppenpräsenz im Irak auf 3000 Soldaten an. Die zusätzlichen Soldaten sollten in den kommenden Monaten ins Land geschickt werden, um die irakischen Sicherheitskräfte im Kampf gegen den IS zu beraten und auszubilden, teilte Pentagon-Sprecher John Kirby mit.

Auch in der vom IS belagerten nordsyrischen Stadt Kobane gingen die Kämpfe am Wochenende weiter. Die IS-Miliz habe dabei am Samstag ein kurdisches Flüchtlingslager im Westen der Stadt mit Mörsergranaten beschossen, berichtete die Beobachtungsstelle. Dabei seien mindestens zwei Menschen getötet und vier weitere verletzt worden.

Unterdessen gingen die syrischen Streitkräfte mit neuer Härte gegen ihre Gegner vor. Am Sonntag starben nach Angaben der oppositionsnahen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte beim Abwurf von Fassbomben nahe Aleppo mindestens 21 Menschen, 14 weitere wurden am Vortag bei Luftschlägen nahe Damaskus getötet.
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