USA lockern Richtlinien für Verkauf an Verbündete
Drohnen als Exportschlager

Die USA wollen mehr Kampf- und Aufklärungsdrohnen an Verbündete verkaufen. Die Käufer müssen aber garantieren, dass sie die unbemannten Flugzeuge in Übereinstimmung mit internationalem Recht nutzen und die Menschenrechte nicht verletzen. Das geht aus neuen Exportrichtlinien hervor, die das US-Außenministerium jetzt veröffentlicht hat. Die Lockerung der Ausfuhrregeln könnte auch den Kauf oder die Anmietung von US-Drohnen für die Bundeswehr erleichtern. Die USA setzen Kampfdrohnen mit Namen wie "Predator" (Raubtier) oder "Reaper" (Sensenmann) gegen mutmaßliche Terroristen in Afghanistan, Pakistan oder im Jemen ein. Die gezielten Tötungen ohne Gerichtsurteil sind völkerrechtlich hoch umstritten.

Die USA sind Weltmarktführer bei der Produktion militärischer Drohnen. Ernsthafte Konkurrenz kommt nur aus Israel. Exportiert werden die US-Drohnen bisher kaum.
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