USA scheitern bei Geiselbefreuung
Kurz notiert

Washington.(dpa) Das US-Militär ist mit der Befreiung einer amerikanischen Geisel des Terrornetzwerks Al-Kaida im Jemen gescheitert. Bei der Aktion seien mehrere Geiseln mit anderen Nationalitäten gerettet worden, aber der vermisste US-Journalist sei nicht dabei gewesen, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Die US-Regierung reagierte mit der Bekanntgabe auf ein am Donnerstag verbreitetes Internet-video, das den Amerikaner Luke Somers zeigt. Ein Al-Kaida-Sprecher droht in dem Film mit der Tötung des 33-Jährigen.

Polizeigewerkschaft für Schulterkameras

Berlin.(dpa) Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat sich für den Einsatz von Schulterkameras bei Einsatzkräften ausgesprochen. "Wir halten da sehr viel von. Das kann auch deeskalierend wirken", sagte der Vorsitzende Rainer Wendt. Ein Pilotprojekt mit den Kameras läuft derzeit in Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg.

Arbeitsmarktreform in Italien durch

Rom.(dpa) Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi hat seine umstrittene Arbeitsmarktreform nach wochenlangem Gerangel durchgesetzt. Der Senat stimmte am späten Mittwochabend in einer erneuten Vertrauensfrage für den sogenannten Jobs Act. Kernstück ist eine Lockerung des Kündigungsschutzes. "Italien ändert sich jetzt wirklich", erklärte Renzi. Die Gewerkschaften haben wegen der Reform für den 12. Dezember zu einem Generalstreik aufgerufen.

Genpflanzen-Verbot in nationaler Hand

Brüssel.(dpa) Beim Anbau von Genpflanzen sollen die EU-Länder künftig mehr Spielraum für nationale Verbote bekommen. Darauf haben sich Unterhändler der Staaten und des Europaparlaments in Brüssel verständigt. Der italienische Umweltminister Gian Luca Galletti freute sich über "Wahlfreiheit auf der nationalen Ebene". Italien hat derzeit den Vorsitz der EU-Staaten. Das Verhandlungsergebnis muss noch von den Botschaftern der 28 EU-Staaten bestätigt werden.

Unterschriften gegen Handelsabkommen

Brüssel.(dpa) Die Bürgerinitiative "Stop TTIP" hat in nur zwei Monaten eine Million Unterschriften gegen die geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada gesammelt. Dies teilte die von etwa 300 Organisationen getragene Initiative in Brüssel mit. Sie kritisiert unter anderem, dass die Verhandlungen über die weitreichenden Verträge hinter verschlossenen Türen geführt werden.
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