Verdacht gegen AfD
Vorwurf illegaler Parteispende

Berlin. Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich bei den Landtagswahlkämpfen den Vorwurf illegaler Parteispenden eingehandelt. Grüne, CDU und FDP forderten die zuständige Bundestagsverwaltung auf, den Hintergründen von umstrittener Wahlwerbung für die AfD nachzugehen, wenn entsprechende Verdachtsmomente vorliegen.

Die AfD kann bei den Wahlen am nächsten Sonntag in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt mit zweistelligen Ergebnissen rechnen. In den vergangenen Tagen hatten Plakate und ein gratis verteiltes "Extrablatt" mit AfD-Werbung für Aufsehen gesorgt. Darin wird gegen Flüchtlinge Stimmung gemacht, den Medien Manipulation vorgeworfen und zur Wahl der AfD aufgerufen. Die AfD will nicht der Urheber sein. Der AfD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, Jörg Meuthen sagte, er habe davon nichts gewusst. "Ich habe damit nichts zu tun. Meine Partei hat damit nichts zu tun." Verantwortlich ist laut Impressum Josef Konrad, ein AfD-Mitglied aus Oberfranken. Finanziert habe es eine zwölfköpfige Gruppe, die die AfD stärken wolle, sagte Konrad zum Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Anwälte hätten versichert, es handele sich nicht um eine Parteispende.
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