Verdi ruft angestellte Lehrer ab Dienstag in Ausstand
Warnstreiks auch an Schulen

Nach dem vorläufigen Scheitern der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder wollen ab Dienstag bundesweit Lehrer streiken. Warnstreiks gebe es auch an Unikliniken, beim Küstenschutz, in Straßenmeistereien und Landesverwaltungen insgesamt, kündigte der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, am Freitag in Potsdam an. "Die Arbeitgeber haben kein Lohnangebot vorgelegt und verlangen stattdessen Einschnitte bei der betrieblichen Altersvorsorge." An den Schulen gehen angestellte Lehrer in den Ausstand. Davon gibt es in Deutschland gut 200 000. Die knapp 650 000 verbeamteten Lehrer streiken nicht. Bayern wird von den Warnstreiks vorerst nicht betroffen sein. Erst übernächste Woche seien "punktuelle Aktionen" möglich, hieß es. In Bayern sind 95 Prozent aller Lehrer Beamte.
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