Vereinte Nationen sagen Armut und Hunger Kampf an
"Heile Welt" bis 2030

Die Vereinten Nationen wollen bis 2030 Armut und Hunger auf der Welt besiegen. Außerdem soll allen Menschen Zugang zu sauberem Wasser, einer vernünftigen Toilette und einer kostenlosen Grundschulausbildung garantiert werden, wie die Vertreter der 193 Nationen am Sonntagabend (Ortszeit) in New York mitteilten. Dort hatten sie zuvor einen Katalog mit 17 sogenannten Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG) verabschiedet, der den in vielen Punkten erreichten sogenannten Jahrtausendzielen nachfolgt.

Die in mehr als zwei Jahren ausgehandelten Vorsätze sollen vor allem den Ärmsten der Welt helfen und die Erfolge der Jahrtausendziele sichern. Der Katalog soll im September auf einem Gipfel in New York von den Staats- und Regierungschefs aus aller Welt verabschiedet werden.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks lobte die Vorsätze als "historisch". "Erstmals verbindet die Weltgemeinschaft systematisch die Bekämpfung von Armut mit der Bewahrung unseres Planeten."
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