Verhaftete wollten angeblich Offizier enthaupten
Paris vereitelt Terrorplan

Nach der Vereitelung eines mutmaßlichen Terrorplans gegen das französische Militär wirft die Opposition der Regierung vor, voreilig darüber informiert zu haben. "Man muss der Polizei Zeit für die Untersuchung lassen", kritisierte der Generaldirektor der konservativen Republikaner, Frédéric Péchenard. Ein Ex- Marinesoldat und seine Komplizen sollen nach Angaben von Innenminister Bernard Cazeneuve Terroraktionen gegen Militäreinrichtungen geplant haben. Nach Informationen französischer Medien wollten sie einen Offizier vor laufender Kamera enthaupten. Drei Verdächtige saßen am Donnerstag weiterhin im Gewahrsam des Inlandsgeheimdienstes DGSI. Der vierte Verdächtige, ein 16-Jähriger, kam auf freien Fuß. Ziel der Gruppe soll eine Kaserne südöstlich von Perpignan in Südfrankreich gewesen sein; der Anschlag sei für Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres geplant gewesen.
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