Verlage in Sorge um Kulturgut

Die Zeitungsverleger stemmen sich gegen Eingriffe zu ihren Lasten bei der Reform des europäischen Urheberrechts. "Kulturgüter und geistige Leistungen dürfen nicht kostenlos sein", sagte Valdo Lehari jr., Vizepräsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbands, zum Tag des Urheberechts. Die Verlage wenden sich vor allem gegen Vorschläge der Europaabgeordneten Julia Reda (Piratenpartei). Reda will die Verwendung von Fotos, Filmausschnitten und Texten erleichtern und die Regeln in der EU einheitlich gestalten. Sie fordert einheitliche Schutzfristen und Urheberrechtsschranken und neue Ausnahmen für die Online-Ausleihe und die automatisierte Auswertung von Text und Daten. Lehari kritisierte, Redas Entwurf missachte die Bedeutung des Urheberrechts für den Erhalt der Medienlandschaft.
Weitere Beiträge zu den Themen: Politik (7296)Stuttgart (877)Brüssel (695)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.