Verletzte nach Zusammenstößen mit Pegida-Gegnern
Gewalt bei Protesten

Bei einer Demonstration gegen die Pegida-Bewegung sind in Hannover 29 Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, kam es am Montagabend zu Auseinandersetzungen zwischen Pegida-Gegnern und der Polizei. Beide Seiten hätten Pfefferspray versprüht. Dabei erlitten 24 Beamte und fünf Demonstranten Verletzungen. In Frankfurt wurden bei Rangeleien zwischen Anhängern und Gegnern des Pegida-Bündnisses laut Polizei am Montag 27 Beamte leicht verletzt. Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner hat unterdessen Vorwürfe zurückweisen lassen, für sie falle der Hitlergruß unter das Recht der freien Meinungsäußerung. In einem dpa-Interview hatte sie zum Pegida-Kundgebungsverbot in Dresden und einem "Hitler-Foto" des Pegida-Gründers gesagt: "Jeder sollte sich hier Häme verkneifen. Denn wer sagt ,Je suis Charlie', der muss auf der anderen Seite auch Pegida ertragen können als Teil der Meinungsfreiheit. Ich mag natürlich auch keinen, der sich mit einem Hitler-Gruß ablichten lässt und Anführer einer Pegida-Demonstration ist. Dennoch ist das Recht auf freie Meinungsäußerung, auch wenn einem die Inhalte nicht gefallen, grundlegend für unsere freie Gesellschaft."
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