Vier Bundesländer machen gemeinsame Sache
Bündnis gegen Einbrecher

Perl-Nennig. Vier Bundesländer sagen Einbrechern verstärkt den Kampf an: Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen wollen bei Ermittlungen und Fahndungen künftig mehr kooperieren. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Innenminister dieser Länder am Donnerstag am Rande der Innenministerkonferenz (IMK) im saarländischen Perl-Nennig. Bei dem Vierer-Bündnis soll es allerdings nicht bleiben. Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt seit Jahren kontinuierlich. 2015 registrierte die Polizei bundesweit mit etwa 167 000 Einbrüchen und Einbruchsversuchen einen erneuten Höchststand. Der Schaden belief sich auf 440 Millionen Euro. Die Aufklärungsquote liegt bei rund 15 Prozent.

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