Vier Tote und 35 Verletzte bei Anschlägen in Thailand
Bomben-Serie im Urlaubsparadies

Zwei der vermutlich Bomben detonierten im Badeort Hin Hua 200 Kilometer südlich von Bangkok. Bild:

Bangkok. Eine Serie tödlicher Anschläge in Urlauberorten hat Terrorangst in Thailand ausgelöst. Nach offiziellen Angaben wurden mindestens vier Menschen getötet und 35 weitere verletzt, darunter drei Deutsche. Insgesamt detonierten am Donnerstagabend und am Freitag mindestens zehn Sprengsätze in fünf verschiedenen Orten, darunter in Hua Hin und auf der Urlauberinsel Phuket. Bei den Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um Thailänder. Zudem wurden nach thailändischen Angaben drei Italiener - zwei Frauen und ein Mann -, eine Österreicherin und drei Niederländer verletzt.

Die thailändische Polizei hält Terroristen als Urheber der Bombenserie für unwahrscheinlich. Die Anschläge seien vermutlich "das Werk lokaler Elemente", die mit der politischen Situation in Thailand unzufrieden sind, sagte Polizeichef Chakthip Chaijina in Bangkok.
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