Volksstimme
Pressestimmen

Die Tageszeitung aus Magdeburg kommentiert den Ausbau der Palliativversorgung:

Grundkonsens einer Gesellschaft sollte es sein, dass Sterbende die bestmögliche medizinische Betreuung und Pflege bis zu ihrem Lebensende erhalten. Die Frage des Geldes darf dabei keine Rolle spielen. Wenn die Palliativmedizin besser finanziert wird, darf eines nicht vergessen werden: Nicht nur die Angebote in Städten sind zu verbessern, sondern vor allem das Versorgungsnetz in bevölkerungsarmen Regionen ist zu schließen. Schwerstkranke sollten auch .... wenn sie auf dem Lande leben, von einem Ausbau der Palliativmedizin profitieren. Denn wer sich am Lebensende umsorgt fühlt, kann auf die zweifelhaften Dienste von Sterbeorganisationen verzichten.

Lübecker Nachrichten

Die Tageszeitung merkt zur Palliativmedizin an:

Bis zu einem Rechtsanspruch auf professionelle Sterbebegleitung ist es noch weit. Die Kassen sträuben sich, die immensen Kosten zu übernehmen. Dabei ist es eine zutiefst moralische Frage an die gesamte Gesellschaft, wie viel uns die leidensmindernde Begleitung beim Sterben wert ist. Bislang wird diese wirklich humane Aufgabe bei Familienmitgliedern, Ehrenamtlichen oder Pflegern abgeladen.

Der Standard

Zur EU-Flüchtlingpolitik meint die Wiener Tageszeitung:

Die Verdreifachung der Mittel für das Seeüberwachungsprogramm Triton entspricht faktisch nur der Rückkehr zur nationalen Aktion Italiens, Mare Nostrum. Sie rettete tausende Menschenleben, wurde auf Druck Deutschlands aber beendet. Juncker hat auch mit seiner Forderung nach einem Quotensystem für Asylsuchende recht. Die Union muss so handeln, will sie ihre Basis als humane Gesellschaft nicht zerstören.
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