Von der Kanzlermaschine zum "Kotzbomber": "Konrad Adenauer" fliegt in die Schwerelosigkeit

Von der Kanzlermaschine zum "Kotzbomber": "Konrad Adenauer" fliegt in die Schwerelosigkeit (dpa) Die Maschine war schon ziemlich überall. Mit Helmut Kohl in Moskau, mit Gerhard Schröder in Peking, mit Angela Merkel in Washington. Als "Konrad Adenauer" gehörte der Airbus A310 - Baujahr 1989 und zu Beginn noch in Diensten der DDR-Linie Interflug - über viele Jahre hinweg zur Flugbereitschaft der Bundeswehr. Kanzlermaschine werden solche Flugzeuge genannt, obwohl auch die Bundespräsidenten damit unterwegs s
Die Maschine war schon ziemlich überall. Mit Helmut Kohl in Moskau, mit Gerhard Schröder in Peking, mit Angela Merkel in Washington. Als "Konrad Adenauer" gehörte der Airbus A310 - Baujahr 1989 und zu Beginn noch in Diensten der DDR-Linie Interflug - über viele Jahre hinweg zur Flugbereitschaft der Bundeswehr. Kanzlermaschine werden solche Flugzeuge genannt, obwohl auch die Bundespräsidenten damit unterwegs sind. Und viel häufiger noch die Außenminister. Jetzt allerdings, vier Jahre nach der Ausmusterung aus Altersgründen, bekommt die Maschine einen anderen Namen. Künftig ist sie als "A310 Zero G" zu sogenannten Parabelflügen im Einsatz. Dabei wird durch achterbahnartige Manöver nahezu Schwerelosigkeit erzeugt, auch wenn das dann jeweils nur 22 Sekunden dauert. In der Fliegersprache gibt es für solche Maschinen allerdings auch einen anderen Namen: "Kotzbomber". Man muss das nicht unbedingt näher erläutern. Der erste Forschungsflug ist für den 5. Mai geplant. Bild: dpa
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