Von der Leyen sagt Irak Militärhilfe zu: "IS bezwingen"
Gemeinsamer Kampf

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat weitere Militärhilfe für den Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat im Irak angekündigt. "Es ist unser gemeinsames Interesse, den IS zu bezwingen", sagte sie am Montag nach Gesprächen mit der irakischen Zentralregierung in Bagdad. Die bisherige Unterstützung solle auch 2016 fortgesetzt werden.

Die irakische Regierung in Bagdad erhält bisher keine Waffen, sondern nur Ausrüstung wie Gefechtshelme, Schutzmasken oder Fernrohre. An die Kurden im Nordirak hat die Bundeswehr dagegen unter anderem 1000 Panzerabwehrraketen und 20 000 Sturmgewehre geliefert.

An zusätzlicher Unterstützung für die Zentralregierung erwähnte von der Leyen konkret nur 3000 Schutzanzüge gegen atomare, biologische und chemische Waffen sowie Sanitätsmaterial. Es werde aber auch geprüft, ob Deutschland darüber hinaus "bestimmte Stärken" habe, die im Kampf gegen den IS helfen könnten. Was sie genau damit meint, blieb zunächst offen.

Bei einer großangelegten Polizeiaktion gegen die Terrormiliz IS in der türkischen Kurdenmetropole Diyarbakir sind unterdessen neun Menschen getötet worden, darunter zwei Polizisten. Die beiden Männer seien tödlich verletzt worden, als sie beim Eindringen in ein als Versteck genutztes Haus in Sprengfallen gerieten, sagte Vizeministerpräsident Numan Kurtulmus am Montag in Istanbul. Fünf weitere Polizisten seien dabei verletzt worden.
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